Orgelkonzert am 14. Juni 2026, 17 Uhr
Olivier Penin ist einer der aktivsten Organisten seiner Generation. Geboren 1981, begann er im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und trat 1987 in den Caener Master ein. Nach dem Erhalt seines Orgelpreises wurde er 2004 durch einen Wettbewerb auf die Empore der großen Orgel der Basilika Sainte Clotilde in Paris berufen.
Offen für Musik aus allen Epochen, interpretiert er Werke von Komponisten vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart und veröffentlicht auf der Website YouTube Videos, die heute mehr als 2,5 Millionen Aufrufe haben.
Im Jahr 2022 erschien beim Label Brilliant Classics sein 7. Album mit dem Gesamtwerk für Orgel von César Franck in 3 CDs, aufgenommen an der Orgel der Basilika Sainte Clotilde und im Jahr 2024 „Bach à la française“.
Heute spielt er in Frankreich und im Ausland sowohl solo als auch mit Vokalensembles oder Orchestern.
Solo wird er regelmäßig in verschiedenen europäischen Ländern eingeladen (Niederlande, Deutschland, Spanien, Italien, Slowenien, Kroatien, Belgien, Polen, Österreich, Dänemark …) ist aber auch in Russland, Mexiko, den USA und Japan aufgetreten.
Er hat auch mit verschiedenen Orchestern zusammengearbeitet (Orchestre Lamoureux, Orchestre Colonne, Orchestre de Chambre de La Haye…), um die großen Partien für Orchester und Orgel zu spielen (Poulencs Konzert, Händels Konzerte, Saint-Saëns‘ Symphonie Nr. 3, Respighis Suite in G-Dur…), aber auch Transkriptionen von Originalwerken (symphonische Variationen von C. Franck in seiner Bearbeitung für Orgel und Orchester, Großes symphonisches Stück von C. Franck orchestriert von G. Guillard,…)
Er war auch solo oder mit verschiedenen Formationen (Radioclassique, France music …) im Radio zu hören.
Außerdem legt er besonderen Wert darauf, Programme vorzuschlagen, in denen die Werke unter einem Thema oder einer Idee zusammengestellt werden, um den Hörer auf eine Reise zu bringen.
Sehr konzentriert auf die heutige Musik, konnte er die Schaffung von Werken sicherstellen (Olivier Schmidt – „Die Tränen der Buße“, Pierre-Adrien Charpy – „Quelle“, Stéphane Delplace – Fuge „Bach Panther“, „Aria“, „Lux aeterna“, „Tenebrae factae sunt“…).
Er ist Jurymitglied internationaler Wettbewerbe und wird regelmäßig zu Meisterkursen eingeladen (Polen, England, Kroatien, Südkorea…) .

